Überdimensionierung vermeiden
Viele Altbauten werden mit deutlich überdimensionierten Wärmepumpen ausgestattet. Folge: schlechtere JAZ, höhere Stromkosten, Takten der Anlage. Eine korrekte Heizlast spart oft 5.000–8.000 € Investition.
Bevor Sie 30.000 € in eine Wärmepumpe investieren, sollten Sie wissen: Reichen Ihre Heizflächen aus? Wie hoch ist die nötige Vorlauftemperatur? Welche Heizlast hat Ihr Haus wirklich? Wir liefern eine ingenieurmäßige Antwort – nach DIN EN 12831, raumweise und ehrlich.
Die typischen Fehler bei einem Heizungstausch lassen sich mit einer korrekten Heizlast vermeiden.
Viele Altbauten werden mit deutlich überdimensionierten Wärmepumpen ausgestattet. Folge: schlechtere JAZ, höhere Stromkosten, Takten der Anlage. Eine korrekte Heizlast spart oft 5.000–8.000 € Investition.
Die JAZ (Jahresarbeitszahl) hängt direkt an der Vorlauftemperatur. Wir prognostizieren: Reicht 45 °C bei -10 °C Außentemperatur? Wenn nein, wo müssen Heizflächen größer werden?
Eine raumweise Heizlastberechnung ist Voraussetzung für den hydraulischen Abgleich Verfahren B – und damit für die volle KfW-458-Förderung der Wärmepumpe.
Raumweise mit U-Werten der Bauteile, Norm-Außentemperatur, Lüftungsverlusten und Innentemperaturen.
Aufmaß und Leistungsbewertung der bestehenden Heizkörper / Fußbodenheizung. Identifikation kritischer Räume.
Berechnung der nötigen Vorlauftemperatur am Norm-Auslegungstag mit Empfehlungen für Heizflächenoptimierung.
Voreinstellwerte je Heizkörper, Pumpenbemessung, optimale Heizkurve.
Welche Bauart (Luft/Wasser, Sole, Wasser-Wasser), Leistungsklasse, Schallpegel und Aufstellort? Herstellerneutrale Empfehlung.
Wir prüfen direkt, ob KfW-458 (mit allen Boni), iSFP-Bonus oder eine Kombination am sinnvollsten ist.
Faustregel: Wenn die Vorlauftemperatur am Norm-Auslegungstag unter 55 °C bleibt, läuft die Wärmepumpe wirtschaftlich. Bei vielen Altbauten ist das nach Heizflächen-Anpassung machbar – auch ohne Komplettsanierung. Pauschalaussagen wie „nur mit Fußbodenheizung" sind irreführend. Detailartikel hier →
Für ein typisches EFH liegt das Honorar bei 600–950 €. Bei Auftragserteilung der späteren Wärmepumpen-Planung verrechnen wir den Check zur Hälfte. Innerhalb eines iSFPs ist die Heizlastberechnung als optionaler Baustein günstiger.
Wenn Sie eine Wärmepumpe ohne Förderung einbauen, verlangt das niemand zwingend – aber wir empfehlen es trotzdem. Die häufigsten Beschwerden über „kalte Räume" und „hohe Stromkosten" nach dem Heizungstausch lassen sich mit korrekter Auslegung vermeiden.
15-min Erstgespräch reicht, um zu klären, ob ein vollständiger Check oder ein Schnell-Check sinnvoll ist.