Ratgeber

WEG-Sanierungsfahrplan: Wie er in der Eigentümer­versammlung wirklich trägt

Sanierungs­entscheidungen in der WEG sind politisch komplex. Der iSFP kann Klarheit schaffen – wenn er WEG-spezifisch aufgebaut ist und die richtigen Unterlagen für die Eigentümer­versammlung mitliefert. Wir zeigen, worauf es ankommt.

iSFP für EFH vs. Sanierungs­fahrplan für WEG

Ein iSFP für ein Einfamilien­haus liest eine Person. Ein Sanierungs­fahrplan für eine WEG muss 50, 100 oder 200 Eigentümer überzeugen – die nicht alle technisch versiert sind. Das ändert Aufbau und Argumentation.

Ein guter WEG-Sanierungs­fahrplan enthält:

  • Energetische Bestandsaufnahme der Gemeinschafts­anlagen
  • Maßnahmen-Pakete (nicht: Einzel­maßnahmen-Liste)
  • Wirtschaftlich­keit pro Wohneinheit, gerechnet auf 20 Jahre
  • Förderkombination BAFA-EBW + KfW 459 + ggf. progres.nrw
  • Konkret formulierte Beschluss­anträge
  • Übersichtliche Folien für die Versammlung

BEG WEG: Was 2026 gilt

Die KfW bietet mit dem Programm 459 (BEG WEG) ein speziell für WEGs zugeschnittenes Förderinstrument:

  • Antragsstellung erleichtert über die WEG (nicht jeder Eigentümer einzeln)
  • Förderquoten je nach Maßnahme zwischen 15 % und 50 %
  • iSFP-Bonus nutzbar – auch in der WEG
  • Tilgungs­zuschuss bei Effizienzhaus-Standard möglich

Wichtig: Eine WEG kann parallel zur BEG WEG eine Heizungs­förderung über die KfW 458 nutzen, wenn die Heizung gemeinschafts­eigentümlich ist.

Wirtschaftlich­keit pro WE

Eine Sanierung kostet die WEG in Summe 500.000 € – aber was bedeutet das für den einzelnen Eigentümer mit 80 m² Wohnfläche?

Wir rechnen das transparent: Anteil nach MEA, abzüglich Förderung, abzüglich Energiepreis-Effekten, geteilt auf 20 Jahre. Ergebnis: Eine Belastung pro Monat in der Größenordnung der ohnehin steigenden Energiekosten – plus klare Werterhaltung.

Beschluss­vorlagen, die tragen

Nach der WEG-Reform 2020 reicht für die meisten energetischen Sanierungen die einfache Mehrheit. Aber: Der Beschluss­antrag muss präzise formuliert sein, sonst riskiert er Anfechtung.

Wir liefern:

  • Beschluss­antrag in juristisch tragender Formulierung
  • Anlagen mit technischer Beschreibung pro Maßnahme
  • Wirtschaftlich­keits­tabelle pro WE
  • Förderübersicht
  • Optional: Begleitung der Versammlung per Video oder vor Ort

Praxis: Vom Beirat bis zum Bau

  1. Beirat / Verwalter holt Erstgespräch ein – kostenlos, 30 min
  2. Bestandsaufnahme & Konzept (4–8 Wochen)
  3. Beschluss­vorlage und Versammlungs­begleitung
  4. Förderantrag und Antragsbestätigung
  5. Baubegleitung mit BzA / BnD bis zur Auszahlung

Sie sind Verwalter / Beirat?

15-min Erstgespräch reicht oft schon, um zu klären, welcher Schritt für Sie als nächster sinnvoll ist. Wir antworten innerhalb von 24 Stunden zurück.

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